Was tun, wenn dir alles zu viel wird?

Was kannst du tun, wenn dir alles zuviel wird? Was hilft dir, um dem Chaos und Stress zu entkommen und wieder ruhig-entspannt deine Zeit als Mutter zu genießen?

Du wünschst Dir einen entspannten und glücklichen Familienalltag? Dann habe ich eine ganz tolle Einladung an dich: Hole dir wertvolle Tipps, Impulse und Übungen von über 40 Experten und Workshopleitern im Online Entspannungs-Kongress für Familien der von 11.-19.06.2018 stattfindet. Auch ich darf in einem Interview meine besten Tipps mit den Kongressteilnehmern teilen.

Melde Dich hier kostenfrei dazu an und sei dabei:  https://bit.ly/2rUY2Wq

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Und ich freue mich, heute einen Gastbeitrag von Nadine Schill von „Bellies und Babies“ mit dir zu teilen:

Kennt ihr diese Tage oder auch Phasen, in denen man denkt: „Ich schaffe das nicht, das wird mir alles zu viel“. Ich behaupte einfach mal: Ja, das kennen wir alle!

Diese Phasen kommen und gehen, wichtig ist der Umgang damit und auch, was wir aus der jeweiligen Phase lernen können, damit uns nicht gefühlt wieder alles über den Kopf wächst.

Vorplanung und Organisation

Vorplanung und Organisation können dir helfen, Druck aus deinem Tagesablauf zu nehmen. „Oh nein“ denkst du jetzt? „Ich bin eher der spontane Typ und bin nicht so gut im (Vor)planen“. Ich gebe dir einen Rat mit auf den Weg: Probiere es aus, Schritt für Schritt und nicht nach dem Motto: „Ab jetzt mach ich ALLES anders“.

Das ist so ähnlich wie mit dem Sport machen … möchte man wieder anfangen, nimmt man sich oft zu viel vor. Gleich die 5 Kilometer zu laufen, wenn man 3 Jahre lang gar kein Sport gemacht hat, ist keine gute Idee. Das kann ich aus eigener Erfahrung sagen.

Das demotiviert, das schafft Frust und hilft dir in deinen nächsten Schritten zu einem entspannten Alltag (und mehr sportlicher Aktivität) nicht wirklich weiter. Besser: Eine große Runde im zügigen Schritt um den Block. Einen Kilometer neben deinem Kind zügig laufen, wenn es Rad fährt. Mit einem leckeren Smoothie belohnen und ein gutes Gefühl haben. Jeden Tag einen Schritt mehr oder 100 Meter mehr gehen. Pausen machen. Sehen was man geschafft hat und zufrieden sein, dass man den Popo überhaupt vom Sofa hochbekommen hat. Die Waage wegwerfen!

Unser Gehirn merkt sich Erfolge und auch Misserfolge. Du kannst dein Gehirn trainieren – täglich – nicht an einem Tag mit einer Hau-Ruck-Aktion, die wahrscheinlich auch nicht gut ausgehen wird sondern kontinuierlich und konsequent.

Als Mami von 5-jährigen Zwillingen, Katzen- und Hundemutter habe ich viel üben können was mich stresst, was mich runterbringt und wohin ich in welchem Tempo beruflich möchte. Mein Tipp für dich heute, um den ersten Schritt in Richtung ENTspannung im Alltag zu machen ist auch ein erster Organisations-Tipp:

Bereite dein Frühstück für dich und die Kinder schon am Abend vorher vor: alles was nicht gekühlt werden muss kann schon auf den Tisch, den Wasserkocher oder die Kaffeemaschine vorbereiten oder auch gerne ein Overnight-Oat-Frühstück vorbereiten. Frühstücken ist wichtig, warum? Oft schiebt sich die erste Mahlzeit zeitlich nach dem Versorgen oder Webbringen der Kinder so weit nach hinten, dass das Frühstück im Grunde genommen ausfällt. Deine Energie sackt ab, du bist nervlich nicht mehr so belastbar und bist den ganzen Vormittag über hungrig, weniger gut gelaunt und isst nur „schnell“ was zwischendurch. Unser Geist und unsere Seele können nur ausgeglichen sein, wenn wir auch ordentlich mit unserem Körper umgehen.

Neben der Frühstücks-Vorbereitung: Stehe eine halbe Stunde früher als sonst auf: Probiere es einfach mal aus! Mein Tipp: Mische dir rund 250 Gramm Zucker mit Mandelöl und 5 Tropfen Mandarinen-Öl. Für die Haare nimm einen Tropfen Rosmarin Öl in dein Shampoo in die Handflächen. Du brauchst nicht viel länger unter der Dusche, bekommst den ultimativen Frische-Kick und pflegst in einem auch gleich deine Haare mit. Mit den 250 Gramm kommst du einen ganze Weile hin!

Diese halbe Stunde früher schafft dir Freiraum in Ruhe deinen ersten Tee oder Kaffee zu trinken und die Kinder in Ruhe zu wecken.

Ein ganz anderer Start in den Tag: Auch dein/e Kind/er wird merken, wie viel mehr Zeit du hast, wie viel weniger zu „antreibst“ und wie viel besser die Stimmung ist.

Ausgeruht, satt und mit lieblichem Duft lassen sich viele Dinge leichter aushalten.
Ich hoffe ich konnte dir damit eine erste Anregung zur ENTschleunigung und somit ENTspannung geben!
Bis zum nächsten Mal!
Nadine

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Ich wünsche dir viel Freude bei der Umsetzung – viel Inspiration im Entspannungs-Kongress und teile gerne deine Erfahrung mit uns.

Herzliche Grüße
Gertraud

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