Bist du Opfer der Umstände oder Schöpfer deiner Realität?

Gestern schrieb ich in meine Facebook-Gruppe „Mamas Kraftoase“ die Frage „Fühlst du dich als „Opfer“ der Umstände in deinem Leben oder glaubst du daran, Schöpfer deiner Realität zu sein?

Es kamen verschiedene Kommentare und Antworten der Mütter, wie „ab und zu noch das Opfer“, Bis vor anderthalb Jahren mein ganzes Leben lang definitiv Opfer. Seit den Veränderungen in meinem Leben Schöpfer meines Lebens , Teilweise Opfer. Dann nehme ich es aber selbst in die Hand und tue alles dafür, dass es eine positive Wendung nimmt“, „Schöpferin – mit gelegentlichen Opfergaben.“ … es war alles dabei.

Und wie so oft, schreibt das Leben doch die besten Geschichten, an denen wir wachsen oder uns erkennen dürfen. Und so mag ich gerne mit dir teilen, was ich gerade dazu erleben muss oder darf – je nachdem, aus welchem Blickwinkel du es betrachtest (Opfer oder Schöpfer). Ein Thema, wo ich auch Opfer sein kann oder mich als Schöpferin sehen darf.

Worum geht es: Nun, sein ein paar Tagen haben wir ein Problem mit Flöhen in der Wohnung!
Oh ja, FLÖHE!! Nicht wirklich lustig (ich sehe dich schon kratzen). Vor allem, diese kleinen Viecherl mögen mich sehr gerne und die Bisse hinterlassen echt einen starken Juckreiz. Was jedoch wichtig und interessant ist: Wir haben aktuell keine Haustiere, also keine Katze, Vögel und auch keinen Hund. Die einzigen Tiere sind aktuell die Vögel auf dem Balkon, die immer wieder gerne zur Futterstelle kommen u.a. auch Tauben.

Ja, ich könnte mich jetzt riesig ärgern und als Opfer der Umstände sehen (manchmal passiert es mir auch noch – vor allem, wenn mich wieder ein Floh gebissen hat) oder ich kann schauen, was ich stattdessem will und tun kann.

Du bist der Schöpfer deiner Realität

Also haben wir schon mal gegoogelt, welche Methoden es zur Bekämpfung oder zur Beseitigung von Flöhen gibt. Von chemischen Hammerkeulen möchte ich absehen. Und so habe ich gestern Nacht einfach mal „Flohfallen“ aufgestellt (leider erfolglos). Nun heute Morgen hat mich dann der Putzteufel gepackt und ich habe wieder einmal alles gründlich gesaugt, und gewischt, Teppiche mit einem umweltfreundlichen Gemisch aus Wasser, Essig und Zitronensaft eingesprüht, dem Wisch-/Putzwasser ätherische Öle beigefügt. Auch den Staubsaugerbeutel behandelt und sämtliche Kissen und Sitz-Bezüge abgezogen und in die Wäsche gesteckt (wobei die empfohle 60 Grad-Wäsche ja nicht bei allen Teilen möglich ist).

Veränderung im Aussen geschieht durch Veränderung im Inneren

Gut 1,5 Stunden habe ich voller Power intensiv gewischt, gesaugt und geputzt. Ich hatte so einen Drang danach, hier die Räume gründlichst zu reinigen. Die Räume von allem Schmutz, allen „Parasiten“ (egal ob irdischen Tierchen oder sonstigen Energien) zu befreien.

Und während dieser Putzaktion sind mir viele Gedanken durch den Kopf geschwirrt, hatte ich so einige Impulse. So entdeckte ich z.B. noch alte Visitenkarten auf meinem Nachtkästchen, auf denen ich auch noch als Reiki-Lehrerin stehe, was ja nicht mehr stimmt bzw. ich nicht mehr bin. Ich habe mich Ende letzten Jahres vom Reiki-System getrennt und biete seitdem meine Energiearbeit aus der Quelle des Göttlichen an, aus der Urquelle. Und doch ist diese „Reiki-Energie“ noch präsent, wie mir deutlich wurde. Also, weg damit, ab in den Müll mit den Visitenkarten, dachte ich mir. Ja, ich darf neue bestellen und gleichzeitig auch die längst überfällige Werbeplakat-Änderung in Auftrag geben.

Und so arbeite ich von Raum zu Raum und komme immer wieder an Dinge und Situationen, die mir bewusst werden. Im Speicherraum z.B. fällt mir mein Brautkleid ins Auge. Dort liegt es seit meinem Umzug sauber verpackt. Ich habe es aufgehoben in einem Kleidersack und ich fragte mich, was ich damit machen werde. Es erinnert mich an meine 1. Hochzeit vor 23 Jahren und auch an die gemeinsame Zeit mit meinem Exmann, mit dem ich 11 Jahre verheiratet war. Ich stelle mir die Frage, ob ich es nicht einfach in die Altkleidersammlung geben soll. Witzigerweise höre ich mir in dem Moment einen Beitrag vom flow!summit 2019* von Teal Swan an und die Speakerin erzählt darin von einer Klientin, die nach der Arbeit mit ihr, plötzlich erkannte, dass sie überwiegend beige Kleidung in ihrem Schrank habe und diese nicht mehr ihr entsprachen (ein Kindheitsthema wurde aufgelöst). Und sie anfangs auch überlegte, ob sie diese ganzen Kleidungsstücke spenden solle (weil sie es auch zu schade zum Wegwerfen fand, viel Geld dafür bezahlt habe …) … sie letztendlich aber alle Teile, ihrem Impuls folgend mit der Scheere zerschnitten habe.

Gerade auch im Hinblick, weil ich mich in ein paar Wochen ein 2. Mal „traue“,  war oder ist dieses Thema bzw. mein 1. Brautkleid jetzt nicht ohne Grund wieder in meinem Bewusstsein „erschienen“.

Manchmal schiebe ich gewisse Dinge einfach zu lange vor mir her. Kennst du das auch? Und doch weiß ich, dass es ansteht – eine Entscheidung getroffen werden möchte (wie so oft im Leben).
Es JETZT getan werden möchte.
Inwiefern und wie ich mich von meinem 1. Brautkleid trenne, das wird sich noch zeigen … da folge ich meiner Intuition.

Doch ich finde es sehr spannend, wie synchron manches im Leben läuft. Ich nenne das auch gelebte Spiritualität.
Und während ich die Fragen und Gedanken bzgl. dem Brautkleid etwas später in meinem Journal niedergeschrieben habe, meine Gedanken, das was gerade „in mir arbeitet“… bekam ich schon die Antwort.

Ein Floh beißt mich ein weiteres Mal in den Fuß. Ich sehe ihn und  habe ihn auf frischer Tat ertappt. Und ja, es juckte schon wieder tierisch und ich könnte mich wieder als Opfer sehen und wütend umherschimpfen. Keine Frage, auch das hilft manchmal – oder ist wichtig/nötig: die Wut rauszulassen und nichts zu unterdrücken.

Dieses Wut-Gefühl hatte ich in dem Moment aber nicht. Stattdessen folge ich dem Impuls, nachzuschauen, was der Floh als Krafttier bedeuten mag (ich bin ja auch Schamanin). Diesen Impuls hatte ich gestern Abend schon, doch in meinem Buch war der Floh nicht als Krafttier aufgeführt. Umso interessanter und passender die Antwort, die mir Mr. Google bzw. die Webseite wirkendekraft.at zu meiner Frage schickte:

„Springt der Floh in dein Leben, so fragt er dich: Was juckt dich im Pelz? Wo bist du in Abhängigkeiten gefangen oder bist ungesunde Symbiosen eingegangen?“

Weiteres steht dort u.a.: „Dieses Krafttier scheut sich nicht, dir die unerlösten Seiten deines Seins, die festgefahrenen Muster und Abhängigkeiten vor Auge zu führen und dich auf alte überflüssige Verhaltensformen aufmerksam zu machen. Er ruft dich auf, deine Verantwortung zu übernehmen und dein volles Potenzial zu leben … Da der Floh ein Gast ist, der selten hereingebeten wird, steht auch dieses Tier für Grenzüberschreitung und Missachtung des freien Willens ….“

Spannende Fragen und Zeilen, oder? Damit werde ich mich die nächsten Tage ein wenig näher beschäftigen. Ich weiß auf alle Fälle, dass diese „Flohkiste“ mir etwas zu sagen hat – ebenso wie vor Jahren die Diagnose „Myasthenia Gravis“ eine wichtige Botschaft für mich bereithielt.

Und ich weiß heute, es liegt in unseren Händen, was wir daraus machen.
Ob wir uns weiterhin – immer wieder – als Opfer sehen (wollen), oder ob wir wirklich an unsere Schöpferkraft glauben. Ob wir bereit sind, die Zeichen zu erkennen und die nötigen Schritte dann auch gehen, um Veränderung in unser Leben zu bringen.

Dass wir an uns und unsere Schöpferkraft glauben dürfen.
Dass wir göttliche Wesen sind, die die Wahl haben und sich ihr Leben selber kreieren und gestalten können.
Dass wir unser Licht strahlen lassen und uns die Erlaubnis für Fülle, Freiheit und Freude geben dürfen.
Dass wir einen bedeutenden Einfluss auf unser (er)Leben haben.

Holger Eckstein beschreibt und erklärt das in seinen „6 Schritten, um ins Bewusstsein der wahren Größe zu kommen“ sehr eindrücklich: 1. Opfer – 2. Kämpfer – 3. Macher – 4. Coach – 5. Weiser – 6. Schöpfer.
Ich fand sein Interview im flow! Summit 2019 sehr inspirierend. Es sind bei diesem Online-Kongess so viele tolle Beiträge dabei zum Thema Bewusstseinsentwicklung, Fülle, Lebensfreude, Glück, gelebte Spiritualität.

Je bewusster und glücklicher jede/r einzelne von uns wird/ist, umso bewusster und achtsamer werden wir Entscheidungen treffen, die uns alle glücklich machen. Umso friedlicher wird es auch auf unserem Planeten.
Und umso mehr werden wir die Veränderungen auf der Erde herbeiführen, die wir uns alle wünschen und die so nötig sind.

In diesem Sinne wünsche ich dir eine wundervolle Zeit <3
Namasté
Gertraud
PS: Das Flohthema hat sich innerhalt kürzerster Zeit dann aufgelöst 🙂 .. DANKE liebes Universum für diese erkenntnisreiche Erfahrung.

Photo by Fineas Gavre on Unsplash
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